Sammelgebiete - einige Anregungen zum Aufbau einer exklusiven Dissertationssammlung


Bereits mit recht geringem Aufwand lassen sich einzigartige Dissertationssammlungen erstellen. Um mit überschaubaren Mitteln  in den Besitz einer Kollektion zu gelangen, die wahrscheinlich in gleicher Form nicht noch einmal existiert, bieten sich verschiedene Strategien an. In Betracht kommt etwa die Spezialisierung auf Dissertationen einer einzelnen Universität oder sogar Fakultät. Wenn es sich dabei um Universitäten handelt, die nur temporär bestanden, so ist die Exklusivität einer Sammlung umso wahrscheinlicher. Dabei sind Dissertationen von weitgehend vergessenen Universitäten wie Dillingen, Bützow oder Rinteln auch heute noch preiswert zu erstehen, obgleich sie schon aufgrund der niedrigen Studentenzahlen dieser Hochschulen besonders selten sind.

Eine andere Strategie zum Aufbau einer individuellen Sammlung besteht in der Konzentration auf bestimmte Themen. Wer z. B. Dissertationen des 18. Jahrhunderts zum Thema "Ehe" oder "Augenkrankheiten" sammelt, hat eine faire Chance, mit begrenztem finanziellen Budget eine Sammlung mit Unikatscharakter aufzubauen.

Eine zusätzliche persönliche Affinität ergibt sich, wenn Dissertationen der eigenen Vorfahren gesammelt werden. Ähnliches gilt für Sammler, die sich auf Arbeiten konzentrieren, die einen regionalen Bezug zu ihrer Heimat haben oder mit dem eigenen Beruf zusammenhängen.

Welchen Schwerpunkt auch immer Sie anstreben - das Sammeln historischer Dissertationen verschafft Ihnen mit Sicherheit das Gefühl, etwas in dieser Form Einzigartiges zu besitzen und zu bewahren.